An Fukushima erinnern, gegen CASTOR-Transporte protestieren

Neckar castorfrei - Antiatom-Frühjahrs-Demonstration in Heilbronn Sa. 4.3.17

Weiterlesen: An Fukushima erinnern,  gegen...(04.03.2017) Auf dem Heilbronner Kiliansplatz versammelten sich hunderte Menschen, um sich zu informieren, gegen die Atomgefahren zu protestieren und einen Stopp der geplanten Castortransporte auf dem Neckar zu fordern. Die TeilnehmerInnen kamen nicht nur aus der Region, sondern auch z.B. auch aus Freiburg und sogar aus Gorleben.

Kerstin Rudek von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg moderierte die Redebeiträge. Zuerst führten Anete Wellhöfer (Anti-Atom-Initiative Karlsruhe) und Olga Kappler (Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim) ein spannendes Zwiegespräch mit Informationen zu den Neckar-Castoren. Ihr Fazit lautet: „Wir setzen bei der Kampagne Neckar castorfrei auf kreative und widerständige Proteste und rufen euch alle dazu auf, daran teilzunehmen. Unser Motto: Neckar castorfrei! Atomkraftwerke abschalten, Castoren stoppen! Wir stellen uns quer!“

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Neckar castorfrei - Antiatom-Frühjahrs-Demonstration in Heilbronn

Neckar castorfrei - Antiatom-Frühjahrs-Demonstration in Heilbronn
am Samstag, 04.03.2017 - Beginn 13 Uhr Kiliansplatz

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute senden wir Ihnen, wie angekündigt, Detail-Informationen zur Demonstration am 4.3. in Heilbronn.

Wir bitten Sie um Vorankündigung der Demonstration, und um Berichterstattung am Samstag.
Wir erwarten, mit unserer Antiatom-Frühjahrs-Demonstration ein klares und buntes Signal zu setzen für die Abschaltung der AKWs, für einen besseren Umgang mit dem Atommüll, und gegen die geplanten Castor-Transporte auf dem Neckar.

Neben der Auftaktkundgebung um 13 Uhr auf dem Kiliansplatz in Heilbronn sind für Ihre Berichterstattung sowohl der Demonstrationszug zum Neckarkanal als auch die Abschlusskundgebung interessant: diese findet nämlich über dem Neckar statt, direkt an der geplanten Castor-Strecke, und zwar auf der Erwin-Fuchs-Brücke. Wir freuen uns auf diesen ganz besonderen Kundgebungsort.

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Atommüll: sinnlose Reise

Das atomare Erbe braucht Lösungen, keine Shows

Weiterlesen: Atommüll: sinnlose Reise(Presseerklärung, 27.02.17) Heute probte die EnBW in Obrigheim das Be- und Entladen ihres Castoren-Schiffes.
„Diese sicher spannende Show darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die geplanten Schiffstransporte des Atommülls kein einziges Problem lösen, sondern neue Probleme schaffen. Und Obrigheim wird trotzdem keine grüne Wiese.“ kritisiert H. Würth vom Aktionsbündnis Castor-Widerstand Neckarwestheim, „wir sind uns mit den Antiatom-Initiativen der Region um Obrigheim einig, dass vor Ort in Obrigheim eine möglichst sichere Aufbewahrung des Atommülls eingerichtet werden muss.“

„Das atomare Erbe gehört zu den schlimmsten Erblasten unserer Generation. Die EnBW trägt große Schuld daran, und jetzt versucht sie sich mit dem Transporten an einer Scheinlösung“ verdeutlicht F. Wagner vom Aktionsbündnis Energiewende Heilbronn die Verantwortung der EnBW, „wir fordern die EnBW auf, den Bau des Lagers in Obrigheim nicht wie die letzten 12 Jahre noch weiter zu verschleppen.“

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EnBW-Castor-Probefahrt: Ein holpriger Start

Weiterlesen: EnBW-Castor-Probefahrt: Ein holpriger...(Presseinfo 21.02.2017) Anders als von der EnBW für die Castor-Probefahrten auf dem Neckar angekündigt, nahm der Schubverband heute in Obrigheim keine (Leer-)Castoren auf, sondern fuhr an der unbenutzbaren Schiffsrampe vorbei in Richtung Neckarwestheim und parkt heute Nacht an der Schleuse in Bad Friedrichshall-Kochendorf (Karte: http://osm.org/go/0DnV9kEb?m=).

„Professionell geht anders“, kommentiert Franz Wagner vom Bündnis Neckar castorfrei, „anscheinend gibt es Probleme mit der Anlegestelle in Obrigheim“. Dort wurde in den letzten Tagen eine Verstärkung der Schiffsrampe mit Betonblöcken und Stahlträgern angebracht und die eigentliche Rampe sieht wie ein Geröllhaufen aus. Heute früh traf dann das Baustellenboot Spira mit einem Bagger ein, um in der Anlegestelle zu arbeiten.

Bemerkenswert ist, welchen problematischen Fuhrpark die EnBW zusammen gestellt hat. Der unselbständige, 30 Jahre alte Leichter „Lastdrager 40“ mit einer darauf montierten „Garage“ für die drei Scheuerle-Transporter mit den Castoren wird geschoben vom Schubschiff „Edda“, das vor 4 Jahren auf dem Mittellandkanal spektakulär in Brand geraten war:
- http://www.neuepresse.de/Hannover/Bildergalerien/Brand-auf-dem-Mittellandkanal/
- http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Region/Seelze/Nachrichten/Schlepper-Edda-brennt-auf-dem-Mittellandkanal
Als Reserve für einen Ausfall von „Edda“ fährt „Ronja“ mit, dieses Uralt-Schiff stammt wie das AKW in Obrigheim aus dem Jahr 1969.

„Lastdrager 40“ misst 81,39 m, „Edda“ ist 25,66 m lang, zusammen sind das 107,05 m und damit mehr als sie laut Genehmigung der Schiffsanlagestelle in Neckarwestheim haben dürften, und auch mehr als die zulässige Schiffslänge auf dem Neckar.

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Neckar castorfrei: Antiatom-Frühjahrs-Demonstration in Heilbronn am 4.3.

Pressemitteilung 20.2.2017 als Vorabinformation

Neckar castorfrei
Antiatom-Frühjahrs-Demonstration in Heilbronn
am Samstag, 04.03.2017 - Beginn 13 Uhr Kiliansplatz

Sehr geehrte Damen und Herren,

die EnBW plant, 15 Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll in mehreren Schiffstransporten von Obrigheim nach Neckarwestheim zu verfrachten. Gegen diesen unsinnigen und gefährlichen Schiffstransport hat sich das Bündnis „Neckar castorfrei“ gegründet.

Die Demonstration am 4. März 2017 in Heilbronn ist die diesjährige Antiatom-Frühjahrs-Demo für Baden-Württemberg und zugleich der Auftakt für unseren Widerstand gegen die geplanten Atommülltransporte: Wir stellen und quer!

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